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GEWALTLOS WELTWEIT

Hoffnung auf eine friedliche Welt

Hintergrund

Der Friedensnobelpreis würdigt seit 1901 Menschen, die sich in besonderer Weise um den Frieden verdient gemacht haben. Ein Meilenstein auf dem Weg zu einer friedlichen Welt ist 1945 die Gründung der Organisation der Vereinten Nationen (UNO) – in Reaktion auf die Verbrechen Nazideutschlands und die Gräuel des Zweiten Weltkriegs. Mit der Einrichtung des Internationalen Gerichtshofes 1946 und der Verabschiedung der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte 1948 legt die UNO die Grundlagen für ein friedliches Miteinander der Nationen.

Ein weiteres Hoffnungszeichen für den Frieden in der Welt ist die ökumenische Bewegung, unter anderem mit dem konziliaren Prozess für Frieden, Gerechtigkeit und die Bewahrung der Schöpfung.

Auf zivilgesellschaftlicher Ebene setzen sich verschiedene Friedensorganisationen für Abrüstung und gewaltfreie Wege der Konfliktbearbeitung ein. Einzelne Organisationen, wie die Gemeinschaft Sant’Egidio, entsenden Friedensfachkräfte in Konfliktregionen. Mit dem Programm Ziviler Friedensdienst (ZFD) unterstützt die Bundesregierung derartige Einsätze.

Zunehmend wird auch die Bedeutung der Religionen für den Weltfrieden erkannt. Interreligiöse Treffen und Initiativen zeigen, dass religiöse und kulturelle Vielfalt keine Bedrohung ist, sondern eine Bereicherung für eine Gesellschaft darstellen kann. Lernorte dieses versöhnten Miteinanders sind beispielsweise die Jugendtreffen von Taizé oder das interreligiöse Zentrum Adyan in Beirut.

„Krieg ist immer eine Niederlage der Menschheit.“

Johannes Paul II.

„Kein Friede ohne Versöhnung der Religionen.“

Hans Küng

Bronze-Skulptur „Schwerter zu Pflugscharen“ von Jewgeni Wiktorowitsch Wutschetitsch (1958) im Garten des Hauptquartiers der Vereinten Nationen in New York City. Das Geschenk der Sowjetunion an die UNO stellt einen Mann dar, der ein Schwert zu einem Pflug umschmiedet. Das Motiv bezieht sich auf eine biblische Prophezeiung und wird zum Symbol der Friedensdekade und der Kirchlichen Friedensbewegung in der DDR.

Quelle: Wikimedia Commons/Neptuul

Flyer zur Ökumenischen Friedensdekade 2021 mit dem „Schwerter zu Pflugscharen“-Symbol und einer Grafik von Walter Dawid zum Motto „Reichweite Frieden“. Die erste Friedensdekade findet 1980 an zehn Tagen im November in den evangelischen Kirchen der DDR statt. Inzwischen ist sie eine deutschlandweite Initiative, die sich aktuellen Friedensfragen thematisiert.

Quelle: Ökumenische Friedensdekade

Mitglieder von Pax Christi, einer internationalen katholischen Friedensorganisation, auf der Demonstration gegen atomare Hochrüstung am 18. November 2017 in Berlin

Quelle: Katharina Jany

Tobias Müller, Mitarbeiter bei Sant‘Egidio, über die Friedensvermittlung in Mosambik

Der Friedensnobelpreis

Der Friedensnobelpreis ist der erste und bedeutendste internationale Friedenspreis. Er soll Menschen auszeichnen, die laut Alfred Nobel „am meisten oder am besten auf die Verbrüderung der Völker und die Abschaffung oder Verminderung stehender Heere sowie das Abhalten oder die Förderung von Friedenskongressen hingewirkt“ haben. Er wird jährlich am 10. Dezember, dem Todestag des Stifters Alfred Nobel, in Oslo verliehen. Die Preisträgerin oder der Preisträger wird durch ein vom norwegischen Parlament bestimmtes fünfköpfiges Komitee gewählt. Die ersten Preisträger 1901 sind Henry Dunant, Gründer des Roten Kreuzes, und Frédéric Passy, Gründer von Société d’arbitrage entre les Nations.

Alfred Nobel (1833–1896), 1883. Der kinderlose schwedische Chemiker und Erfinder des Dynamits verfügt ein Jahr vor seinem Tod, dass 94 Prozent seines Vermögens in eine Stiftung fließen sollen, die herausragende Leistungen auf dem Gebiet der Naturwissenschaften und Literatur honoriert. Auf Bertha von Suttners Anregung stiftet er zudem den Friedensnobelpreis.

Quelle: Wikimedia Commons

Das Denkmal „Broken Chair“ von Daniel Berset. Dieser überdimensionale hölzerne Stuhl auf drei Beinen steht seit 1997 vor dem Haus der Vereinten Nationen in Genf, dem zweiten Hauptsitz der UNO, und ist ein Statement gegen den Einsatz von Landminen.

Quelle: Katharina Jany

Die UNO und die Erklärung der Menschenrechte

Am 24. Oktober 1945 tritt die Charta der Vereinten Nationen in Kraft. Dieser Tag gilt als Gründungsdatum der Organisation der Vereinten Nationen (UNO). Das Hauptanliegen der UNO mit Sitz in New York ist die Wahrung des Weltfriedens und der internationalen Sicherheit. 1946 wird von der UNO der Internationale Gerichtshof (IGH) in Den Haag eingerichtet. Seine Aufgabe besteht darin, in Konflikten zwischen Staaten zu entscheiden und Rechtsgutachten zu Fragen des Völkerrechts zu erstellen. Am 10. Dezember 1948 wird die UN-Charta um die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte ergänzt.

Beraten wird die UNO unter anderem vom Stockholmer Friedensforschungsinstitut SIPRI, das 1966 vom schwedischen Parlament eingerichtet wurde. SIPRI erstellt jährlich Berichte zu den internationalen Rüstungsausgaben und gibt Empfehlungen zu internationalen militärischen Fragen.

Das Friedenszeugnis der Kirchen

1948 wird der Ökumenische Rat der Kirchen (ÖRK) als weltweiter Zusammenschluss protestantischer und orthodoxer Kirchen gegründet. Im Rahmen des konziliaren Prozesses, der 1987 ausgerufen wird, fördert und fordert er den Einsatz der Kirchen für Gerechtigkeit, Frieden und die Bewahrung der Schöpfung.

Von 2001 bis 2011 ruft der ÖRK eine ökumenische Dekade zur Überwindung der Gewalt aus. Den Abschluss bildet eine Friedenskonvokation, die jede Mitgliedskirche aufruft, das Leitwort vom gerechten Frieden zum Maßstab ihres Handelns zu machen. Bei dem Konzept vom gerechten Frieden geht es nicht nur um die Vermeidung von Gewalt, sondern auch um die Achtung von Freiheitsrechten, um die Ermöglichung von kultureller Vielfalt und um Verteilungsgerechtigkeit.

Seit 2002 unterstützt der ÖRK die Friedensbemühungen in Israel und in den von Israel besetzten Gebieten mit dem Programm EAPPI. Geschulte Freiwillige begleiten für sechs Monate lokale Friedens- und Menschenrechtsgruppen solidarisch bei ihrer Arbeit.

Alt-Bischof Wolfgang Huber über Dietrich Bonhoeffers Verständnis von Pazifismus

Wolfgang Huber über Carl Friedrich von Weizsäcker als Impulsgeber für die eigene Theologie und den konziliaren Prozess

Wolfgang Huber über die Aktualität Mahatma Gandhis und Dietrich Bonhoeffers angesichts zunehmender Gewalt

Wolfgang Huber über das Leitbild vom gerechten Frieden

Anlässlich des 70. Jahrestages des ÖRK besucht Papst Franziskus am 21. Juni 2018 das Welttreffen des ÖRK in Genf.  Die katholische Kirche ist selbst kein Mitglied, arbeitet aber eng mit dem ÖRK zusammen. 2021 umfasst der ÖRK 350 Mitgliedskirchen in mehr als 120 Ländern.

Quelle: vaticanmedia, Bild Nr. 02932_21062018

Wolfgang Huber (*1942), Theologe, Bischof der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz (1994–2009). Wolfgang Huber war Mitglied des Zentral- und des Exekutivausschusses des ÖRK (1998–2001) sowie Ratsvorsitzender der EKD (2003–2009). Er ist Autor zahlreicher Beiträge zu theologischen und ethischen Fragen und ausgewiesener Bonhoeffer-Experte.

Quelle: Wolfgang Huber/Martin Weinhold

Hans Küng (1928–2021), 1973

Quelle: Wikimedia Commons, Nationaal Archief Amsterdam/Rob C. Croes, Anefo

Versöhnung der Religionen

„Kein Friede ohne Frieden der Religionen“, sagt der katholische Theologe Hans Küng. In seinem Projekt „Weltethos“ erklärt er die „Goldene Regel“ zur Grundlage für eine religionsübergreifende Ethik: Behandle andere, wie du von anderen behandelt werden willst. Damit leistet er einen wichtigen Beitrag zur interreligiösen Verständigung. Seine Erklärung zum Weltethos wird 1993 als gemeinsame Grundlage des Weltparlaments der Religionen angenommen. Das Weltparlament der Religionen tagte erstmals 1893 in Chicago und versammelt seitdem in unregelmäßigen Abständen an unterschiedlichen Orten Vertreter der verschiedenen Religionen.

Es gibt aber auch zahlreiche andere Initiativen wie die Vereinigung „Religions for Peace“ (RFP), das interreligiöse Friedensgebet in Assisi und regionale Einrichtungen für interreligiöse Begegnungen. Im Zentrum Berlins entsteht das „House of One“, das eine Kirche, eine Moschee und eine Synagoge beherbergen soll. Die Initiative ist vernetzt mit ähnlichen Projekten auf der ganzen Welt.

Die Gemeinschaft Sant‘Egidio

Sant‘Egidio ist eine christliche Gemeinschaft, die 1968 von Andrea Riccardi gegründet wird und durch ihren Einsatz für Frieden und Mitmenschlichkeit internationale Wertschätzung erfährt. Sie sucht die Freundschaft mit den Menschen am Rande der Gesellschaft, mit Alten, Obdachlosen und Flüchtlingen, kämpft gegen die Todesstrafe, vermittelt Kindern durch die „Schulen des Friedens“ die Grundlagen für ein friedliches Miteinander und moderiert oder begleitet Friedensverhandlungen in verschiedenen Ländern.

Einer der größten Vermittlungserfolge ist der Friedensvertrag für Mosambik, der 1992 einem 16-jährigen Bürgerkrieg ein Ende setzt. Die Gemeinschaft stellt sich auch in den Dienst des ökumenischen und interreligiösen Dialogs. Sie setzt die Tradition des von Papst Johannes Paul II. 1986 in Assisi ins Leben gerufenen Weltfriedensgebetes fort und lädt jährlich Vertreterinnen und Vertreter der Kirchen und Weltreligionen zu internationalen Friedenstreffen ein.

Friedenstreffen in Assisi 2016 mit Papst Franziskus. Die Gemeinschaft Sant‘Egidio organisiert jährlich in einer anderen europäischen Stadt ein interreligiöses Friedenstreffen.

Quelle: Sant‘Egidio

Die Kirche des ehemaligen Klosters Sant‘Egidio im Stadtteil Trastevere in Rom ist der Hauptsitz und die Namensgeberin der Gemeinschaft.

Quelle: Sant‘Egidio

Tobias Müller, Mitarbeiter bei Sant’Egidio, über die Schule des Friedens

Tobias Müller über seine Friedensarbeit bei Sant‘Egidio

Tobias Müller über ein Schlüsselerlebnis in der Schule des Friedens

Faltblatt anlässlich der Tagung zum 100. Jubiläum des IVB (IFOR)

Quelle: Internationaler Versöhnungsbund/Thomas Nauerth

Friedens­organisationen

Ende des 19. Jahrhunderts entstehen die ersten Friedensorganisationen (FO). Sie engagieren sich für die Überwindung oder Begrenzung von Kriegen und Rüstungen und suchen nach Alternativen zu Mitteln tötender Gewalt. Die älteste FO, die heute noch aktiv ist, ist der Internationale Versöhnungsbund (IVB, englisch IFOR). Inzwischen gibt es weltweit ein unüberschaubares Netz an Friedensorganisationen. Jede hat ihre eigene Geschichte. Viele entstehen aus Gewalterfahrungen oder konkreten Konfliktsituationen, so etwa KURVE Wustrow. Andere sind berufsgruppenbezogen, wie der IPPNW, ein internationaler Zusammenschluss von Ärztinnen und Ärzten zur Verhütung des Atomkrieges.

Um ein abgestimmtes Handeln der FO zu ermöglichen, sammeln sie sich unter Dachorganisationen. Für Deutschland sind dies die „Aktionsgemeinschaft Dienst für den Frieden“, die „Kooperation für den Frieden“ und die „Plattform Zivile Konfliktbearbeitung“.

Ziviler Friedensdienst

Der Zivile Friedensdienst (ZFD) ist ein gemeinsames Programm von deutschen Friedens- und Entwicklungsorganisationen und dem Ministerium für Wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ).

Vom ZFD bezahlte Friedensfachkräfte sollen in Krisengebieten gemeinsam mit lokalen Partnerorganisationen die Menschen im Einsatz für Frieden und Menschenrechte unterstützen. Der Ruf nach einem solchen Programm kommt Anfang der 1990er Jahre aus Kirchen und Friedensorganisationen.

1999 reisen die ersten Fachkräfte des ZFD in Nachfolgestaaten des ehemaligen Jugoslawiens, nach Guatemala, Rumänien, Simbabwe und in die Palästinensischen Gebiete.

Seit 1999 engagieren sich innerhalb dieses Programms rund 1.500 Fachkräfte in knapp 60 Ländern. Das BMZ fördert den ZFD jährlich mit rund 45 Millionen Euro. Gemessen an den militärischen Ausgaben (2020: 52,8 Milliarden Euro) ist das nicht viel. Dennoch gilt der ZFD als Erfolgsmodell. Deutschland ist das erste und bisher einzige Land mit einem solchen Programm.

Die neun Träger des Zivilen Friedensdienstes. Zur Aktionsgemeinschaft Dienst für den Frieden (AGDF), die seit 1968 besteht und eng mit der evangelischen Kirche zusammenarbeitet, gehören 34 weitere Friedensorganisationen.

Quelle: FRIEDEN KANN, 20 Jahre zfd, Bonn 2019

Frére Alois mit Jugendlichen in Taizé, 11. August 2015. Auf dem Transparent steht das Wort „Barmherzigkeit“ in verschiedenen Sprachen. Den ganzen Sommer lang nehmen tausende Jugendliche an den wöchentlichen Treffen in Taizé teil. Zum Jahreswechsel kommen 20.000 bis 30.000 junge Leute zu Treffen in europäischen Großstädten zusammen.

Quelle: Wiesia Clemens

Lichterfeier in Taizé, 17. Juli 2015. Dreimal täglich finden in der Kirche der Versöhnung gemeinsame Gebete mit meditativen Gesängen, Lesungen und einer lange Stille statt. Jeden Samstag Abend wird in einer Lichterfeier die Auferstehung Christi gefeiert.

Quelle: Wiesia Clemens

Die Gemeinschaft von Taizé

Der Schweizer Theologe Roger Schutz (1915–2005) gründet 1950 in dem südfranzösischen Dorf Taizé eine Bruderschaft, die ein Leben im Geist des Evangeliums führen möchte. Gebet (Kontemplation) und Dienst für Kirche und Welt (Aktion) bilden dabei eine Einheit. Bald wird Taizé Anziehungspunkt für Jugendliche aus ganz Europa, die Sinn und Orientierung für ihr Leben suchen. Taizé ermutigt sie zum kirchlichen, sozialen und politischen Engagement im Dienst der Versöhnung. 

Die meditativen vielstimmigen Lieder in unterschiedlichen Sprachen ermöglichen gemeinsame Gebete über Konfessions- und Ländergrenzen hinweg. Die Brüder reisen in viele Länder und organisieren regionale Treffen, bei denen sich junge Menschen verschiedener Nationalitäten und Kirchen begegnen, Vorurteile abbauen und Freundschaften schließen. Auch Jüdinnen und Juden, Muslimas und Muslime sowie Gläubige anderer Religionen kommen nach Taizé und finden dort zu ihren eigenen Quellen.

Angela Kunze, Initiatorin der Fastenakten, die eng mit Taizé verbunden ist, stimmt am 13. Oktober 1989 in der Berliner Gethsemanekirche das Taizé-Lied „Bleibet hier und wachet mit mir“ an

Quelle: Angela Kunze-Beiküfner

Die Muslima Nayla Tabbara, Präsidentin von Adyan, über die Bedeutung von Taizé als Ort des Friedens

Adyan – Institut für interreligiöse Studien und spirituelle Solidarität in Beirut

Der libanesische maronitische Priester und Theologe Fadi Daou fordert 2005 in einer theologischen Zeitschrift einen neuen Ansatz für den christlich-islamischen Dialog. Die islamische Theologin Nayla Tabbara antwortet. Aus dem Dialog entsteht die Idee, mit Gleichgesinnten ein Institut für interreligiöse Studien und spirituelle Solidarität zu gründen. Sie finden Sponsoren und rufen 2006 in Beirut die Adyan-Stiftung ins Leben. Heute ist Adyan ein interreligiöses Zentrum, das sich für gesellschaftliche Vielfalt und ein friedliches Zusammenleben einsetzt. Es leistet Forschungs- und Bildungsarbeit, initiiert Projekte und engagiert sich auf politischer Ebene. Adyan bietet den Menschen einen geistigen Freiraum, den sie in ihrer Gesellschaft oft nicht haben.

Adyan arbeitet mit einzelnen Personen und Partnerorganisationen auf lokaler und internationaler Ebene zusammen. Nayla Tabbara ist nicht nur die Präsidentin von Adyan, sondern gleichzeitig auch Vizepräsidentin der Weltorganisation  „Religions for Peace“.

Fadi Daou (*1971) und Nayla Tabbara (*1972) bei einem Besuch in Taizé. Beide fühlen sich Taizé eng verbunden und beteiligen sich dort an interreligiösen Treffen. 

Quelle: Nayla Tabbara

Interreligiöses Seminar in der Adyan Foundation. „Adyan“ bedeutet im Arabischen „Religionen“.

Quelle: Adyan Foundation

Die Muslima Nayla Tabbara, Präsidentin von Adyan, über die Anfänge von Adyan und die Vision von versöhnter Vielfalt

Nayla Tabbara über Adyan als Insel der Freiheit inmitten von Unfreiheit

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